Archiv für den Monat: Dezember 2011

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mic
Wie immer zum Jahresende wünsche ich ein Feiern in manierlich gebührlichem Übermut!

(Hier übrigens eine Reinhörprobe von der neuen CD.)

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(Heut Geburtstagswunsch-Einlösung. Wie gut, daß noch keine Ferien sind.)

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Die Deutsch-Arbeit ist zurück, und sie ist super.

Wie denn Mathe heute war, wir übten doch so viel …
Das Kind schweigt und schaut so und erinnert mich an den Schuster, dem ich weinend meine kaputten Docs gab, woraufhin er sie sich anschaute, mir daraufhin einen traurigen Blick schenkte und ich mich wiederum an eine Arztserie erinnerte, bei der der Mediziner dem Angehörigen nichts sagt, sondern nur den Kopf schüttelt.

(Meinen Schuhen hatte er geholfen, so gut es ging, der Schuster, denn so schlimm war es doch nicht. Und ich trug sie noch ein Weilchen.)

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Das Tageswerk wird angepackt
mit Kaffee im Versorgungstrakt.

Bekam ich heut geschenkt. Und freute mich sehr. Und tus immer noch. Jeden Tag ein Kaffee-Reim. Wie wunderbar! Ich bin entzückt und begeistert!

(Hier noch ein paar Tages-Beispiele.)

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Davon ausgehend, daß das Kind morgens hin und wieder fragt, ob es auch wirklich nicht zu spät komme (warum auch immer, es ist ja immer Zeit), reagierte es heut früh sehr gelassen, als ich es weckte und vom verschlafen haben sprach. Den Wecker hatte ich gehört, muß aber wohl nochmal … kurz … eingeschlafen sein, Sie kennen das sicher. Ganz sicher. Hetzerei war nicht nötig, aber ein unterwegs-Frühstück. Und die Frage, ob es auch wirklich nicht zu spät komme, kam kein einziges Mal – ich sagte es beim Wecken, daß mit einem unterwegs-Frühstück alles zu schaffen sei. Und selbst, als der Reißverschluß der Jacke klemmte, blieb das Kind entspannt.

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“Buchstabier mal wohnt“, sag ich zum Kind.
“W-o-h-n-t.”
Richtig. “Groß oder klein?”

Da überlegt es. In den letzten drei Tagen immer dieses Wort. Klein. Klein wird es geschrieben, es sei denn, es steht am Satzanfang. Aber das lässt sich komischerweise schlecht merken. Und es ist eindeutig dieses Wort, das eine Macke hat, weswegen das Kind manchmal denkt, es würde groß geschrieben werden. Blödes Wort. Fast so blöd wie Portemonnaie vielleicht. Jedenfalls, es scheint nun aber alles klar. Und heut ist ja Diktat. Und über Schusselfehler ärgert man sich doch immer so.
Klein also.

Und heut morgen auf dem Weg zur Schule: “Wie schreibt man wohnt?”
Kind schaut vor sich hin. Wartet bedächtig. “Groß.”

(Backenzähne mahlen. Meine.)